Universität Bern (Willkommensapéro)
Das Willkommensapéro findet in der Aula und im Foyer des Hauptgebäudes der Universität Bern statt.
Über die Universität Bern
Die Geschichte der Universität Bern beginnt im 16. Jahrhundert als Theologenschule. Im Jahr 1805 wurde die Theologenschule in eine Akademie mit vier Fakultäten umgewandelt, an der neben Pfarrer auch Juristen und Mediziner ein Studium absolvieren konnten. Mit der Neugründung der Akademie als Universität im Jahre 1834 öffnete sich die Universität für neue Gesellschaftsschichten. Infolgedessen wuchs die Universität, und sie wurde um die Jahrhundertwende zur grössten Universität der Schweiz, wozu auch die vielen ausländischen Studenten (mehrheitlich aus Deutschland und Russland) beitrugen.
1872 wurde zum ersten Mal eine Frau als reguläre Studentin zugelassen - Anna Galvis-Hotz, Tochter eines Kolumbianers und einer Schweizerin, promovierte nach fünfjährigem Medizinstudium und kehrte anschliessend nach Bogotá zurück, wo sie ein Leben lang als erste kolumbianische Ärztin praktizierte. In den folgenden Jahren trieben besonders russische Studentinnen das Frauenstudium voran. Im Jahre 1889 schloss die erste gebürtige Schweizerin, Hedwig Widmer-Zimmerli, ihr Medizinstudium mit Doktortitel ab.
Das frühe 20. Jahrhundert markierte eine turbulente Zeit für die Universität Bern. Ab 1908 lehrte Albert Einstein drei Semester lang theoretische Physik. Im folgenden Jahr wurde die russische Philosophin Anna Tumarkin zur ausserordentlichen Professorin ernannt und somit europaweit die erste Dozentin, die Doktorate und Habilitationen abnehmen durfte. Und ebenfalls 1909 erhielt der Chirurg Theodor Kocher den Nobelpreis für Medizin.
Diverse organisatorische Änderungen und Umstrukturierungen prägten die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Studentinnen- und Studentenzahlen wuchsen, und es wurden neue Institute gegründet, neue Gebäude gebaut und in Betrieb genommen, unter anderem das Gebäude der Exakte Wissenschaften, ein bedeutendes Zentrum der Weltraum- und Klimaforschung und der Mittelpunkt des Schweizer Koordinatennetzes.
Anfang 2000 trat die Bologna-Reform in Kraft und die Universität Bern wurde zur modernen Institution, die sie heute ist. Gegenwärtig zählt die Universiät rund 19'600 Studentinnen und Studenten, mit einem Frauenanteil von 60%. Rund 8000 Personen sind an der Universität auf gut 5'250 Vollzeitpositionen angestellt (siehe Personaldaten), wobei die Personengruppe Professorinnen/Professoren 540 Vollzeitstellen umfasst, die Dozierenden 221, die Assistierenden und Doktorierenden 2‘552 und das administrative und technische Personal 1‘955. Rund 30% der Professuren sind von Frauen besetzt.
Geschichte der Universität Bern
Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Bern
Geschichte und Architektur der Universität Bern
Über das Institut für Informatik
Das Institut für Informatik (ehemals Institut für Angewandte Mathematik) setzt sich aus neun Forschungsgruppen zusammen, welche in unterschiedlichen Gebieten der Informatik tätig sind und jeweils von einer Professorin oder einem Professor geführt werden. Die Software Engineering Group ist seit 2022 Teil des Instituts.
Anreise
Mit dem ÖV
Das Hauptgebäude der Universität ist mitten im Herzen der Stadt gelegen und bequem mit dem ÖV zu erreichen. Vom Hauptbahnhof nehmen Sie am besten den Bus Nr. 20 Richtung “Länggasse”, bis zur Station “Universität”. Von da aus sind es wenige Schritte bis zum Hauptgebäude.
Zu Fuss
Vom Hauptbahnhof können Sie direkt den Lift im Bahnhof auf die “Grosse Schanze” nehmen. Dieser bringt Sie direkt zum Haupteingang des Hauptgebäudes.